Hybridsystem. Für unsanierten Altbau.
Wärmepumpe plus Bestandsheizung. Die WP deckt 60 – 80 % der Jahresheizlast, der Gaskessel springt nur an kalten Tagen ein. Brückenlösung für Altbau mit hoher Heizlast.
Zwei Wärmeerzeuger. Eine Steuerung.
Die Wärmepumpe deckt die Grundlast — das sind 60 – 80 % der Jahreswärme. Der vorhandene Wärmeerzeuger (Gas, Öl, Pellets oder Strom) springt nur bei Spitzenlast ein: an sehr kalten Tagen oder beim schnellen Warmwasser-Nachladen.
Die Steuerung entscheidet vollautomatisch nach Bivalenzpunkt: Bis z.B. -3 °C läuft nur die WP, darunter schaltet parallel/alternativ der Gaskessel dazu. Wir programmieren das so, dass mindestens 65 % Jahreswärmemenge aus der WP kommen — damit GEG-konform.
Wirtschaftlich sinnvoll, wenn der Bestandskessel jung (< 10 Jahre) und intakt ist. Wenn er älter als 15 Jahre ist: besser gleich auf Mono-WP umsteigen — Reparaturkosten fressen den Hybrid-Vorteil auf.
- Unsaniert, Heizlast > 15 kW
- Gas-/Öl-Kessel jünger als 10 Jahre
- Alte Heizkörper, Vorlauf bleibt hoch
- Sanierung langfristig geplant
Den Bivalenzpunkt legen wir bei der Auslegung fest — so, dass mindestens 65 % der Jahreswärme aus der Wärmepumpe kommen (GEG-konform).
Stark abhängig von der Bestandsheizung — wieviel wir an Hydraulik, Pufferspeicher und Steuerung anpassen müssen. Hybrid bekommt immer einen individuellen Preis nach Vor-Ort-Termin. Was gleich bleibt: schriftliche Punkt-für-Punkt-Kalkulation, bevor wir starten.